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Wir haben 6 Gäste online| Spirulina, die natürliche Wundernahrung für Fische von Zierfischen |
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Spirulina ist eine Algengattung, die zu den Cyanobakterien, allgemein als Blaualgen bezeichnet, gehört. Die Gattung Spirulina kennzeichnet winzig kleine mehrzellige Blaualgen, wobei der Name ihre Struktur verrät: unverzweigte, spiralig gewundene Algenfäden. Die erste nachweisliche Nutzung von Spirulina liegt ca. 500 Jahre zurück: Die Azteken wußten die Algen als besondere Kraftnahrung zu schätzen. Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckte die zivilisierte Welt Spirulina als Proteinquelle für die menschliche Ernährung. Heute werden auf Sonnenfarmen in China, Thailand und Taiwan Spirulina platensis-Kulturen angebaut und geerntet. Die natürlichen Lebensräume von Spirulinaplatensis sind alkalische Sodaseen in China, Südamerika und Afrika. Was macht Spirulina als Fischfutterzusatz so bedeutend?Spirulina enthält rund 15 % Kohlenhydrate, vorwiegend in Form von Rhamnose und Glykogen. Kohlenhydrate bilden die Grundlage der Ernährung. Insbesondere Glykogen dient als Energiespeicher, der bei Glucosemangel abgebaut werden kann. Damit dienen Kohlenhydrate in erster Linie der Bereitstellung von Energie. Sie stellen aber auch Basisstoffe zum Aufbau von Gerüstsubstanzen, Fetten und Proteinen zur Verfügung. Spirulina verfügt über einen einzigartigen Proteingehalt von durchschnittlich 60 %. Proteine sind die Bausteine der Körpergewebe und bestehen aus langen Ketten von Aminosäuren in unterschiedlicher Kombination. Die Nahrung muss nicht nur Proteine in der ausreichenden Menge, sondern auch in der richtigen Qualität zur Verfügung stellen. Acht der 20 von den Fischen benötigten Aminosäuren sind essentiell, d.h. sie können vom Organismus nicht aufgebaut, sondern müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Spirulina enthält alle lebenswichtigen essentiellen Aminosäuren, insbesondere Lysin und Methionin, die in der Tierernährung eine überragende Bedeutung haben. Neben Proteinen (Eiweißen) sind Fette die zweite Nährstoffgruppe, ohne die ein Organismus nicht lebensfähig ist. Fett dient in erster Linie als Energiequelle zur Aufrechterhaltung des Stoffwechsels sowie als unentbehrliches Aufbaumaterial u.a. für Zellmembranen. Nahrungsüberschüsse werden als Depotfett unter der Haut, im Muskelfleisch und in der Leibeshöhle abgelagert. Dieses Depotfett kann bei Nahrungsmangel wieder mobilisiert werden, belastet aber ansonsten den Kreislauf und sollte daher in möglichst geringen Mengen vorhanden sein. Gleichzeitig ist Fett der Trägerstoff für fettlösliche Vitamine, die ansonsten nicht über die Darmwand aufgenommen werden können. Spirulina enthält ca. 6-8 % Fett überwiegend aus ungesättigten Fettsäuren, wie z. B. den mehrfach ungesättigten Fettsäuren Linol- und Linolensäure, die für eine optimale Fischernährung unabdingbar sind. Spirulina enthält darüber hinaus eine Vielzahl an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Bemerkenswert ist die Anzahl an nachweislich immunstärkenden Antioxidantien wie Beta-Carotin, Pigmenten und Enzymen. Doch damit nicht genug: Als Naturprodukt besitzt Spirulina platensis die Pflanzenfarbstoffe, die nicht nur die Farbpracht der Flamingos, sondern auch die der Fische besonders im Rot- und Blaubereich unterstützen. Der Mangel an harten Zellwänden führt dazu, daß Spirulina eine extrem leicht verdauliche Nahrung darstellt. Bei Futterversuchen mit Koikarpfen konnte ein schnelles Wachstum mit verbesserter Pigmentbildung (Farbpracht) festgestellt werden. Falls Sie neugierig geworden sind: Die Produkte sera flora, sera diskus granulat, sera marin, sera GVG-mix, sera Spirulina Tabs und sera midi-gran enthalten einen besonders hohen Anteil an Spirulina-Algen in hochwertiger Qualität.
Text und Bilder stammen aus den sera Clubnews 2000 |



