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Wir haben 6 Gäste online| Das Motivaquarium: Westafrika |
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In westafrikanischen Gewässern herrscht tropischer Regenwald, durchzogen von zahlreichen beschatteten Wasserläufen mit weichem, leicht saurem Wasser, vor. ![]() Aus den Gewässern Westafrikas stammen viele beliebte Aquarienbewohner, wie Killifische, Salmler, Welse, Cichliden, sowie Sonderlinge wie Schmetterlings- oder Elefantenfische. Viele Arten aus diesen Fischgruppen können in Gesellschaftsbecken zusammen gepflegt werden, wenn sie von Größe und Verhalten zusammen passen. Salmler, Welse, Cichliden und Eierlegende Zahnkarpfen ergeben einen sich ergänzenden Besatz für Becken mit einem Inhalt von 120 bis 300 Litern. ![]() Die mittleren Wasserschichten des Aquariums werden von einem Schwarm Kongosalmler bevölkert. Oben kann sich eine Gruppe Killifische aufhalten. Es ist darauf zu achten, eine Art auszuwählen, die sich auch wirklich überwiegend im oberen Bereich aufhält. Der Querbandhechtling, Epiplatys dageti, ist hierfür gut geeignet und sehr farbenprächtig. Am Boden halten sich ein bis zwei Paare Cichliden auf, z. B. Pelviachromis pulcher, Pelvicachromis taeniatus oder Anomalochromis thomsi. A. thomasi benötigt zusätzlich vor den Höhlen einige flache Steine zum Ablaichen. Afrikanische Welse sind für dieses Aquarium weniger geeignet, da sie die Reviere der anderen Arten stören. Klein bleibende Fiederbartwelse oder Elefantenfische können aber die oben genannten Cichliden ersetzen. Für die oberen Regionen kommen auch Schmetterlingsfische oder die nachtaktiven Rückenschwimmenden Kongowelse (Synodontis nigriventris) in Frage. ![]() Die ausgewählten Fische leben im Uferbereich von Flüssen oder in stehenden Gewässern. Aufbauten aus flachen Steinen im Randbereich des Beckens bieten den Barschen die Möglichkeit, Unterschlupf zu beziehen. Ausgehöhlte Kokosnussschalen werden ebenfalls gerne als Bruthöhlen akzeptiert. Größere Steinaufbauten müssen einsturzsicher mit Silikonkleber gesichert sein. Kleine Spalten sind mit an den Steinen festwachsenden Pflanzen, wie Javafarnen und kleinen Anubias, begrünt. Aufbauten aus flachen Sandsteinen wirken ebenfalls sehr dekorativ. Das Aquarium sollte auch schattenspendende Pflanzen aufweisen. Hierfür sind großblättrige Anubias, Vallisnerien und langblättrige Aponogeton-Arten geeignet, die in Gruppen angeordnet noch genügend freien Schwimmraum für die Kongosalmler bieten. Auf eine starke Filterung ist zu achten, da die Fische in organisch belastetem Wasser leicht krank werden. Die Temperatur des Wassers sollte zwischen 25° und 26°C liegen. ![]() Text und Bilder stammen aus der sera Clubnews 01/2001 |






