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Warum nicht mal ein holländisches Aquarium? PDF Drucken E-Mail
Bei dem Begriff "Aquarium" denken die meisten in erster Linie an Zierfische, dann erst an die Pflanzen. Bei dem sogenannten "holländischen" Aquarium ist es umgekehrt: In einem Wassergarten hinter Glas steht das Grün im Vordergrund, dann kommen die Zierfische.

In einem holländischen Aquarium stellt man Pflanzen in Form und Farbe so zusammen, daß eine dekorative Wirkung erzielt wird und ein harmonischer Gesamteindruck entsteht. Sogar die wenigen Zierfische werden passend zu den Pflanzen ausgewählt. Obwohl solch ein Pflanzenaquarium keine Wiedergabe eines natürlichen Biotops ist, setzt man selbstverständlich nur solche Pflanzen und Fische zusammen, die die gleichen Anforderungen an ihre Umwelt stellen. Hier einige Tips zur Einrichtung.

-Am besten plant man die Anordnung der Pflanzen und Dekorationsmaterialien (Stein, Holz, Kork) erst mal auf einem Blatt Papier, indem man sich eine Grundriß-Skizze macht, wie das Aquarium aussehen soll. Dabei sind Größe und Aussehen der ausgewachsenen Pflanzen zu berücksichtigen.

  • Man darf alle Pflanzen einsetzen, die einem gefallen. Einzige Bedingung ist, daß alle die gleichen Ansprüche haben: und zwar in puncto Beleuchtung, Temperatur, Wasserwerte und Düngung.
  • Die Zierfische für ein holländisches Aquarium sollen weder zu groß noch zu lebhaft sein, keine Pflanzen fressen oder im Boden wühlen.
  • Die Anzahl der Fische wird so gewählt, daß pro Zentimeter eines erwachsenen Fisches mindestens sechs Liter Wasser kommen.
  • Zur Pflege eines Pflanzenaquariums gibt es im Fachhandel Volldünger sowie speziellen Eisendünger. In jedem Fall ist eine Co2 (Kohlendioxid)-Düngeanlage empfehlenswert. Der Zoofachhändler berät Sie gerne über Düngung und Meßreagenzien.