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Tipps zur Einrichtung eines Gesellschaftsaquariums PDF Drucken E-Mail
In einem Gesellschaftsaquarium leben Tiere und Pflanzen, die sich gut miteinander vertragen, die gleichen Bedürfnisse haben und zudem noch schön aussehen. Es gibt viele Möglichkeiten, Fische und Pflanzen in der Unterwasserwelt so zu kombinieren, dass sie sich darin auch wohl fühlen. Beachtet man einige Regeln und zieht Fachliteratur und Experten (Zoofachhändler, Aquarienverein) zu Rate, kann eigentlich nichts schief gehen.

Grundsätzlich gilt: Je größer ein Aquarium ist, um so leichter lassen sich die Aquarienfische pflegen. 80 bis 100 Liter sollte es mindestens fassen und ohne Technik kommt man nicht aus. Dazu gehören Beleuchtung, Filter und Heizung. Als Bodengrund eignet sich am besten ausgewaschener Aquarienkies. Er sollte von vorne nach hinten ansteigend verteilt sein. Kalkfreie Steine und Moorkienwurzeln vervollständigen die Einrichtung. Sie dienen nicht nur der Ästhetik, man kann sie auch so anordnen, dass sie den Fischen Versteck- und Brutplätze oder Reviere geben. Auf keinen Fall Dekorationsmaterial aus der Natur entnehmen. Der Fachhandel hält die richtigen Materialien bereit.


 



Pflanzen verschönern nicht nur das Aquarium, sie verhindern insbesondere die Algenbildung. Ihre unterschiedlichen Farben, Formen und Größen können die Welt hinter Glas in einen attraktiven "Dschungel" verwandeln. Die beste optische Wirkung erreicht man, indem man gleiche Pflanzen jeweils in Gruppen zusammenfasst. Auch bei der Auswahl der Pflanzen müssen deren unterschiedliche Ansprüche berücksichtigt werden. Während man bei der Bepflanzung großzügig sein darf, sollte man bei der Anzahl der Zierfische zurückhaltend sein. Es empfiehlt sich, die Aquarienbewohner so auszuwählen, dass sie sich untereinander vertragen und in der Größe einigermaßen zueinander passen. Zudem sollten sie sich in den verschiedenen Regionen des Aquariums (Boden, Mitte, Oberfläche) aufhalten. Je nach Art fühlen sie sich einzeln, als Pärchen oder im Schwarm wohl.