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Reinemachen in der "Zierfisch-Wohnung" - nicht nur im Frühling |
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Nicht nur im Frühjahr, sondern das ganze Jahr über, sollte ein Aquarium alle vier bis sechs Wochen gereinigt werden. Das hört sich aufwendiger an, als es in Wirklichkeit ist.
Denn ein optimal eingerichtetes Aquarium benötigt nur einen geringen Pflegeaufwand. Der Aquarienputz geht am schnellsten von der Hand, wenn man sich an einen festen Ablaufplan hält:
- Zuerst alle Stecker, die zum Aquarium führen, herausziehen.
- Filtermaterial wie Tongranulat, Schaumstoff oder Spezialwatte gründlich mit handwarmem Wasser durchspülen und Filterpatronen auswaschen - keine Seifen oder Lösungsmittel verwenden.
- Pflanzen ausdünnen und abgestorbene bzw. beschädigte Blätter und Pflanzenreste entfernen. Stengelpflanzen nach Belieben kürzen, möglichst bevor sie die Wasseroberfläche erreichen.
- Algen-, Futter- und Pflanzenreste vorsichtig mit einem speziellen Mulmsauger vom Boden absaugen, damit die Fäulnisstoffe nicht das Wasser belasten.
- Ein Teilwasserwechsel ist unbedingt fällig. Etwa zwei Drittel des Aquarienwassers werden mit einem Plastikschlauch abgesaugt, danach die gleiche Menge frisches Wasser zugeführt. Gesamthärte, pH und Temperatur den jeweiligen Optimalwerten angleichen. Der Zusatz eines Wasseraufbereitungsmittels ist dringend zu empfehlen, da Leitungswasser oftmals zu hart und chlorhaltig ist.
- Algen, die sich an den Scheiben festgesetzt haben, vorsichtig mit einem Spezialschaber entfernen oder mit Filterwatte abreiben.

- Zum Schluss kann man die Scheiben noch von außen mit einem der üblichen Fensterreiniger putzen. Vorsicht, damit nichts von dem Reiniger ins Aquarium gelangt! Jetzt hat man wieder den "vollen Durchblick" und kann Zierfische und Pflanzen in ihrer Farbenpracht bewundern.
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