Start Ratgeber Einsteiger-Wissen Zierfische richtig füttern: was, wie oft, wie viel?


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Zierfische richtig füttern: was, wie oft, wie viel? PDF Drucken E-Mail
Viele Aquarienbesitzer kennen das: Kaum nähert man sich mit dem Futter dem Becken, drängeln sich die Zierfische an die Wasseroberfläche, und jeder versucht, die besten Happen zu erwischen. Dabei besteht die Gefahr, dass man ihnen zuviel Futter gibt, aus Angst, die Schwächeren unter ihnen könnten zu kurz kommen.

Doch sollte das Füttervergnügen nicht ausgedehnt und den Fischen zuviel Futter auf einmal gegeben werden. Zuviel Futter kann der Gesundheit der Aquarienbewohner eher schaden als nützen. Denn in der Regel steht ihnen in der freien Natur weniger Futter zur Verfügung als im Aquarium. Und dort haben sie wesentlich mehr Gelegenheit, sich zu bewegen. Hinzu kommt, dass nicht aufgefressenes Futter im Aquarium schnell verdirbt und dadurch das Wasser belastet. Damit das nicht passiert, sollte man - zwei- bis dreimal am Tag - nicht mehr füttern als das, was die Zierfische in 5 Minuten vollständig auffressen. Nicht angenommenes Futter sollte man gleich nach dem Füttern wieder aus dem Aquarium entfernen. Es ist natürlicher, mehrfach eine kleine Portion zu füttern, als auf einmal sehr viel.

Am besten eignet sich das im Fachhandel angebotene Markenfutter. Es ist in Flockenform, als Granulat, Tabletten oder gefrier- vakuumgetrocknet erhältlich und wird von allen Zierfischarten gerne angenommen. Es wird ständig kontrolliert, ist immer ausgewogen und enthält alle wichtigen Nährstoffe: tierische und pflanzliche Proteine, Kohlenhydrate und Vitamine, Mineralsalze, Spurenelemente und Ballaststoffe vervollständigen die Nährstoffpalette.