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Auch Zierfische lieben die Abwechslung auf dem Speiseplan PDF Drucken E-Mail
Was für den Menschen gilt, gilt auch für Zierfische: Einseitige Kost bewirkt auf Dauer Mangelerscheinungen. Mögliche Folgen sind zum Beispiel Abmagerung, Wirbelsäulenschäden und Farbverlust. Deshalb sollten Aquarianer darauf achten, dass sie ihre Zierfische abwechslungsreich ernähren. Dann bekommen diese alles, was sie an Nährstoffen benötigen.

Ein ganz wichtiger Aspekt: Zierfischfutter ist vitaminreicher, wenn es frisch ist. Es empfiehlt sich, eine Dose innerhalb von zwei Monaten aufzubrauchen. Man greift daher nicht immer zur 1-Liter-Dose, sondern - je nach Aquariengröße und Anzahl der Zierfische - zu den kleineren Verpackungen. Das hat auch den Vorteil, dass man das Futter wechseln kann.

Denn auch in der Natur ist das Nahrungsangebot für Fische sehr unterschiedlich. Es hängt von vielen Faktoren ab: Zum Beispiel von Herkunftsland, Klima und Jahreszeit. Für Gesundheit, Wachstum und Farbenpracht benötigen die Aquarienbewohner die gleichen Nährstoffe, die sie in ihrer natürlichen Umgebung finden. Dazu kommt, dass jede Zierfischart, je nach ihrem Lebensraum (Grund, Wassermitte, Oberfläche) ihre speziellen Fressgewohnheiten hat. Und: Die lebenswichtigen Bestandteile des Futters, wie Eiweiße, Vitamine und Ballaststoffe müssen ausgewogen sein.

Um all diesen unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden, bieten die Hersteller von Marken-Zierfischfutter verschiedene Futtersorten an. Am besten, man erkundigt sich beim Zoofachhändler, welches Futter für welche Zierfische das richtige ist. Dann kann man nichts falsch machen.