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Wir haben 6 Gäste online| Eindeutige Krankheitsbilder |
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Anmerkung: Die Fischkrankheiten sind nicht nach der Systematik, sondern nach ihrem Erscheinungsbild geordnet. Dies erleichtert eine Gegenüberstellung der Krankheiten mit ähnlichen Symptomen und den Hinweis auf mögliche Verwechslungsgefahren. Ein klar erkennbares Krankheitsbild liegt bei äußerlichen Verletzungen vor, die sich Fische z.B. beim Fangen oder während des Transports zuziehen können. Leichte Verletzungen wie Schleimhautabschürfungen sowie Biss- und Stichwunden sind einfach zu diagnostizieren, so dass Gegenmaßnahmen schnell eingeleitet werden können. Eine sofortige Behandlung der Aquarienfische mit sera baktopur verhindert die Ansiedlung von Pilzen, Bakterien und Einzellern in den Wunden. Die Kombination mit sera ectopur verstärkt zusätzlich die desinfizierende Wirkung. Teichfische werden mit sera omnisan behandelt. Ein Pilzbefall als Folge von Verletzungen, die nicht sofort bemerkt wurden, ist bereits im Anfangstadium deutlich an den mindestens fünf Millimeter langen Fäden zu erkennen, die von der Wunde abstehen. Im fortgeschrittenen Stadium werden diese Fäden noch länger. In diesem Fall erfolgt eine Behandlung mit sera mycopur in Kombination mit sera ectopur. Bei einer fortgeschrittenen Verpilzung wird zusätzlich mit sera costapur behandelt, da sich an den infizierten Stellen auch sehr viele Einzeller ansiedeln. Flossenfäule wird von Bakterien verursacht; die in jedem Aquarium vorhanden sind. Die Flossenfäule wird in der Regel durch eine zu starke Wasserbelastung in überbesetzten Aquarien verursacht. Eine Verbesserung der Wasserwerte kann oft bereits durch ein Verringern der Fischzahl im Aquarium erreichen werden. Auch Verletzungen der Flossen, Z.B. durch Bisse anderer Fische, können von Bakterien infiziert werden und Flossenfäule auslösen. Die Symptome der Flossenfäule sind unverwechselbar: Zuerst färben sich die Ränder der Flossen weiß und lösen sich auf. Bei Fortschreiten der Infektion kann die Flosse bis zur Basis abfaulen. Die Behandlung erfolgt mit sera bactopur. Bei hartnäckigen Fällen wird die Wirkung durch gleichzeitige Anwendung von sera ectopur verstärkt. Im Gartenteich kommt sera omnisan zur Anwendung. Lymphocystis wird von Viren verursacht, durch deren Einwirken sich die Haut-zellen vergrößern und verhärten. Manchmal bilden sich kleine grieselige Erhebungen an den Flossenrändern oder auf der Haut. Beim Darüberstreichen mit einem Finger fühlt sich die Stelle rauh an, und man kann unzählige kleine Knötchen ertasten. Die Krankheit ist meist nicht heilbar, daher müssen betroffene Fische entfernt werden. Die Ausbreitung der Viren kann aber durch eine fünftägige Anwendung von sera cyprinopur unterbunden werden. Das Erscheinungsbild der Gasblasenkrankheit ist sehr ähnlich. Sie tritt bei plötzlichen Änderungen des Wassergasgehaltes auf, z.B. nach einem Wasserwechsel. Die Gasblasen in der Haut platzen mit einem Knistern, wenn man mit dem Finger darüberstreicht. Die Gasblasen verschwinden wieder, sobald sich der Fisch den veränderten Werten angepasst hat. Wie beim Menschen können auch bei den Fischen bös- und gutartige Geschwulstbildungen vorkommen. Gutartige Geschwülste verdrängen das Nachbargewebe und lassen sich bei großen Fischen operativ entfernen. In Gegenden mit Iodmangel treten oft Schilddrüsengeschwülste auf, denen man durch eine Fütterung mit sera marin und sera granumarin vorbeugen kann. Diese iodhaltigen Futtersorten eignen sich auch hervorragend dazu, vorhandene Schilddrüsengeschwülste zu behandeln, indem man die Fische täglich damit füttert. Im Laufe mehrerer Wochen bilden sich diese Geschwülste dann selbständig zurück. Bösartige Geschwülste (Krebs) können durch krebserregende Stoffe ausgelöst werden, die durch nicht lebensmittelechte Kunststoffe oder Farben in das Wasser gelangen. Die Geschwülste wachsen in das Nachbargewebe und führen durch Organzerstörung und Metastasenbildung früher oder später zum Tod. Durch Sporentierchen verursachte Geschwülste sind dagegen segmentiert. Die einzelnen Zysten sind mit einer Lupe deutlich erkennbar. Es gibt keine Möglichkeit, diese Krankheit zu behandeln. Betroffene Fische müssen sofort entfernt werden. Eine Übertragung der Sporen und damit die Infektion anderer Beckenbewohner verhindert man durch die einmalige Anwendung von sera baktopur direct und die fünftägige Anwendung von sera cyprinopur in Normaldosis. Danach wird ein großer Wasserwechsel unter Zugabe von sera aqutan durchgeführt. sera von Dieter Untergasser |


