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Wir haben 6 Gäste online| Nicht eindeutige Krankheitsbilder |
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Nicht immer lässt ein aufgetriebener Leib bei Fischen die Diagnose auf Bauchwassersucht zu. Auch ein Darmverschluss eine innere Geschwulst oder Tuberkulose können sich sehr ähnlich äußern.![]() Bauchwassersucht tritt im Aquarium gewöhnlich nur in Einzelfällen auf. Es ist das Endstadium eines langen Krankheitsverlaufs, der ursprünglich durch eine andauernde Stress-Situation ausgelöst wurde. charakteristisch sind die Auftreibung des Leibes, Glotzaugenbildung und zuweilen Schuppensträube. Die Bauchwassersucht ist nicht behandelbar. Die nicht betroffenen Fische im Aquarium müssen vorbeugend mit sera baktopur direct behandelt werden. Die Columnariskrankheit wird von Bakterien der Art Flexibacter columnaris verursacht, die nur von infizierten Fischen eingeschleppt werden kann. Die Krankheit tritt oft bei Importen aus Asien auf. Weiße Stellen breiten sich innerhalb von Stunden auf der Schleimhaut aus. Mitunter kommt es zu hohen Verlusten in wenigen Tagen. Die Behandlung muss so schnell wie möglich mit sera baktopur in Kombination mit sera ectopur erfolgen. Bei akutem Verlauf der Krankheit wird zusätzlich sera baktopur direct angewendet. Ein Absenken des pH-Wertes unter PH 7 unterstützt die Bekämpfung der Krankheit. Diese Methode darf jedoch bei Fischen aus den großen Ostafrikanischen Seen sowie bei Meerestieren nicht angewendet werden. Scheuern oder Flossenzucken bei Fischen sind alleine keine sicheren Zeichen für einen Befall durch Ektoparasiten. In einem gut eingefahrenen Aquarium leben sehr viele Einzeller und Würmchen, die mit den Fischen in Kontakt kommen und sich kurze Zeit auf deren Haut setzen. Die Fische scheuern sich. mitunter an Pflanzen und zucken mit den Flossen. Dies kann jedoch toleriert werden sofern die Fische munter und nicht scheu sind, ihre Nahrung zügig aufnehmen und nicht schreckhaft reagieren. Schlechte Umweltbedingungen können eine schnelle Atmung der Fische verursachen. In organisch belastetem Wasser vermehren sich Bakterien, die Sauerstoff zehren. Eine beschleunigte Atmung der Fische ist die Folge. Biologisch gut eingefahrene Filter verbrauchen beim Abbau der Schadstoffe viel Sauerstoff. Das kann durch einen starken Pflanzenbestand ausgeglichen werden. In der Nacht geben diese Pflanzen aber keinen Sauerstoff ab, sondern verbrauchen selbst geringe Sauerstoffmengen, so dass eine zusätzliche Belüftung des Aquariums notwendig ist. Eine falsch eingestellte C02-Anlage kann das Wasser so sehr mit Kohlendioxid anreichern, dass die Fische ihr eigenes ausgeatmetes C02 nicht mehr abgeben können. Die Folge leichter Verletzungen des Kiemengewebes durch Ektoparasitenbefall kann die Kiemenfäule sein, die wiederum durch Bakterien oder Pilze verursacht wird. Die Kiemenblätter sterben an den betroffenen Stellen ab und färben sich zuerst grau, dann weiß. Schließlich lösen sie sich auf. Die Schäden sind bleibend. Auch wenn die Kiemenfäule erfolgreich bekämpft wird, wachsen die Kiemenblätter nicht mehr nach. Bei einer akuten Ammoniakvergiftung können die Kiemen wie bei einer Kiemenfäule zerstört werden. Steigt der pH-Wert im Aquarium oder Gartenteich sehr hoch an, kann der Fisch das Ammoniak nicht mehr abatmen. Die Folgen sind Gewebeauflösung an den Kiemen und Blutungen an den inneren Organen. Befindet sich Ammonium im Wasser, dann reicht bereits ein Anstieg des PH-Wertes auf über 8 aus, um eine Vergiftung der Fische auszulösen, da das Ammoniak nun vom Wasser in die Kiemen eindringen kann. Kiemen- und Hautwürmer sind weltweit verbreitet und schaden den Fischen durch ihren hakenbewehrten Haftapparat am hinteren Ende. Man unterscheidet lebendgebärende und eierlegende Kiemen- und Hautwürmer. Sie sind in zwei systematische Ordnungen gestellt, die Gyrodactvlidea (lebendgebärend) und die Dactvlogyridea (eierlegend). Im Gartenteich und in der Nutzfischzucht bereiten meist lebendgebärende Haut- und Kiemenwürmer Probleme, während Warmwasserfische überwiegend von eierlegenden Kiemenwürmern befallen sind. Die Würmer schaden den Fischen durch das Einstechen der Haken in die empfindlichen Gewebe der Kiemen und Schleimhäute. Durch die Verletzungen der Haut können Bakterien und Pilze zu Sekundärinfektionen führen. In der Regel tritt ein Massenbefall auf und führt bei Jungfischen zum Erstickungstod, da der Gasaustausch der Kiemen durch übermäßige Schleimabsonderung behindert wird. Die Kiemenwürmer werden im Gartenteich mit sera cvprinopur oder sera omnisan bekämpft. Im Aquarium wird sera rnycopur in Verbindung mit sera ectopur angewandt. sera von Dieter Untergasser |



