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Wir haben 6 Gäste online| Leicht erkennbarer Parasitenbefall |
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In Gartenteichen und Freiland-Zuchtanlagen treten häufig Probleme mit blutsaugenden Parasiten auf.
Beim Ankerwurm Lernea handelt es sich nicht um einen Wurm, wie der Name vermitteln möchte, sondern um ein zu den Copepoden zählender Krebs, der aufgrund der Anpassung eine Wurmgestalt entwickelt hat. Lernea ist ein stationärer Parasit, dessen geschlechtsreife, befruchtete Larve in die Haut des Fisches eindringt und sich dort zum adulten Krebs entwickelt. Nachdem er ausgewachsen ist, bildet er Eier. Die nach wenigen Tagen reifen Eier fallen vom Krebs ab und entwickeln sich am Bodengrund. Die Karpfenlaus, bei der es sich ebenfalls um einen Krebs handelt, hat eine schildförmig abgeplattete Gestalt. Sie sucht den Fisch nur zur Nahrungsaufnahme auf. Die Karpfenlaus ist deshalb ein temporärer Parasit, der von Fisch zu Fisch wechselt und beim Blutsaugen bakterielle Erkrankungen und Blutflagellaten übertragen kann. Gleiches gilt für Fischegel. Diese fünf bis zehn Zentimeter langen Würmer verursachen mit ihrem Saugmaul Wunden in der Fischhaut, die sich in der Folge mit Pilzen und Bakterien infizieren können. Diese Ektoparasiten werden sehr effektiv mit sera omnisan und sera ectopur bekämpft. Auch sera cyprinopur ist anwendbar, muss aber eine Woche lang täglich zugegeben werden. Ichthyophthirius multifillis ist ein einzelliges Wimperntier und wird von Aquarianern normalerweise als Ichthyo, Grießkörnchen- oder Weißpünktchenkrankheit bezeichnet. Die Erreger bohren sich als Schwärmer in die Haut der Fische und reifen dort in einer Schleimhauthöhle abgekapselt. Je nach Temperatur und Stress-Situation der Fische wachsen sie innerhalb weniger Tage zu dem etwa einen Millimeter großen Parasiten heran. Die Parasiten lösen sich dann von der Fischhaut ab und suchen eine ruhige Stelle im Aquarium auf. Dort umgeben sie sich mit einer festen Hülle und beginnen mit der Teilung. Zunächst teilt sich der Erreger in der Hülle zweimal, wobei vier Segmente entstehen, die sich selbständig fortlaufend weiterteilen. Nach etwa 24 Stunden sind auf diese Weise mehrere hundert Schwärmer entstanden. Diese bohren sich nun durch die Hülle nach außen, schwimmen im Wasser umher und versuchen, mit einem Fisch in Kontakt zu kommen, dessen Haut sie befallen können. Selbst im freien Wasser teilen sich die Schwärmer noch mehrmals, so dass aus einem großen abgefallenen Parasiten zwischen achthundert und eintausend Schwärmer entstehen können. Aufgrund der hohen Vermehrungsrate des Erregers ist es gefährlich, mit der Behandlung zu zögern. sera costapur in Kombination mit sera ectopur bekämpft die Erreger sicher. sera ectopur bewirkt, dass die Parasiten freigelegt werden, sera costapur tötet sie dann ab. Im Gartenteich wird die Pünktchenkrankheit mit sera omnisan bekämpft. Oodinium tritt mit verschiedenen Arten im Süß- und Meerwasseraquarium auf. Da es sich dabei um einen pflanzlichen Parasiten handelt, der systematisch den Dinoflagellaten zugeordnet wird, kann er mit den üblichen Medikamenten nicht bekämpft werden. sera Oodinopur A hilft dagegen, weil es wirkungsvolle Kupferverbindungen enthält. Da sich der Kupfergehalt in einem Aquarium mit Bodengrund und aktivem Filter aber selbständig reduziert, ist es notwendig, täglich den Kupfergehalt mit dem sera Kupfertest zu messen und dann mit sera Oodinopur A nachzudosieren. Der Kupfergehalt sollte mindestens 0,2 mg/l und höchstens 0,3 mg/l betragen. In Meerwasseraquarien darf sera Oodinopur A nur angewendet werden, wenn keine niederen Tiere gepflegt werden! sera von Dieter Untergasser |


