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Wir haben 11 Gäste online| Fiederbartwelse |
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Haltung von Fiederbartwelsen Fiederbartwelse sind ruhige,dämmerungs- bis nachtaktive Fische.In hell erleuchteten Becken verstecken sie sich tagsüber,und erst,wenn die Aquarienbeleuchtung ausgegangen ist,kommen sie hervor und werden munter. Wenn durch eine Schwimmpflanzendecke zumindest in einem Teil des Beckens etwas gedämpftes Licht herrscht,werden sich die Welse in diesem Bereich aufhalten und auch tagsüber aktiv sein.Auf alle Fälle benötigen Fiederbartwelse genügend Versteckmöglichkeiten,damit sie von den anderen Beckenbewohnern nicht gestört werden. ![]() Will man optimale Bedingungen für die Fiederbartwelse schaffen und sie auch tagsüber in Ruhe beobachten,sollte man sie nicht mit tagaktiven und vielleicht sogar agressiven anderen Fischen vergesellschaften.Zur ungestörten Beobachtung dieser Tiere ist natürlich ein reines "Synodontis-Becken" die ideale Lösung. Fiederbartwelse sind nichts für ungeduldige Beobachter,die nur leuchtend bunte Farben im Aquarium lieben.Obwohl die Färbung der Tiere ausschließlich in den Bereichen weiß,gelb,grau,braun,schwarz und violett liegt,sind die meisten durch ihre attraktive Musterung nicht minder hübsch anzusehen als die prächtig gefärbten Zierfische.Weiterhin stellen sie durch ihre ungewöhnlichen,immer wieder veränderbaren Körperhaltungen einen Blickfang im Aquarium dar. Wer sich längere Zeit mit diesen Tieren beschäftigt,wird von ihren Verhaltensweisen fasziniert sein. Beckeneinrichtung Beabsichtigt man,größere Arten wie "Synodontis angelicus" oder "Synodontis decorus" zu pflegen,sollte das Becken mindestens ein Fassungsvermögen von 200 Litern haben.Kleine Arten wie "Synodontis nigriventris" oder "Synodontis petricola" können auch in Becken mit 60 bis 100 Liter Inhalt gehalten werden.Die meisten im Handel erhältlichen Fiederbartwelse sind noch junge und daher recht kleine Exemplare.Innerhalb von zwei bis drei Jahren wachsen sie aber zu ihrer endgültigen Größe heran.Dies sollte man bei der Anschaffung von Fiederbartwelsen immer berücksichtigen.Allerdings erreichen die Tiere in Gefangenschaft in der Regel nicht die maximale Größe;besonders die großen Arten bleiben wesentlich kleiner als angegeben. Synodonitis petrickola ??Alle Welse sind sehr erschütterungsempfindlich.Fällt in irgendeinem Zimmer der Wohnung eine Tür zu,nehmen die Tiere diese Erschütterungen wahr und reagieren mit Flucht in ihre Versteckplätze.Um diese Störungen zu mindern,sollte man das Aquarium auf einer dämpfenden Unterlage wie Styropor,dicken Filz oder ähnlichem aufstellen.Hierbei ist selbstverständlich darauf zu achten,daß die Unterlage vollkommen gerade ist,damit keine Spannungen im Aquarium auftreten,die zu Glasbruch führen können Die Einrichtung des Aquariums sollte reich strukturiert sein.Als Versteckmöglichkeiten eignen sich Schieferplatten,Wurzeln,Lochgestein und verschiedene Röhren.Haben Fiederbartwelse nicht die Möglichkeit solche Schlupfplätze aufzusuchen,drängen sie sich in einer Ecke im Becken zusammen und verkümmern auf Dauer.Es sollten so viele Verstecke vorhanden sein,daß alle Welse ihr eigenes Revier besetzen können.Dieser Unterschlupf wird dann meistens für sehr lange Zeit behalten.Man hat sogar festgestellt,daß einzelne Individuen ihre eigenen Versteckplätze wiederfinden und erneut besetzen,wenn sie an einer anderen Stelle aufgestellt wurden. Als Bodengrund wählt man feinen bis mittelfeinen Kies,da sich einige Synodontis.Arten gerne Mulden in den Boden graben.Scharfkantige Steine wie Lavagestein sind nicht geeignet,da sie eine Verletzungsgefahr für die feinen Barteln darstellen. aus NATUR Verlag, Fiederbartwelse Aquarienfische aus Afrika, Gabriele Colditz, ISBN 3-89440-012-9 |



